Der Unterschied zwischen Überspannungsschutzgerät und Überspannungsschutz

Überspannungsschutzgerät, SPD

Überspannungsschutzgeräte und Überspannungsableiter sind zwei gängige Schutzvorrichtungen für elektrische Anlagen. Sie begrenzen oder leiten kurzzeitige Überspannungen im Stromnetz ab und verhindern so Schäden an elektrischen Geräten durch Blitzeinschläge oder andere Ursachen. Ihre Funktionsprinzipien, Leistungskennzahlen, Anwendungsbereiche und nationalen Normen unterscheiden sich jedoch. Dieser Artikel vergleicht und analysiert Überspannungsschutzgeräte und Überspannungsableiter anhand dieser vier Aspekte, damit Leser die richtige Auswahl und Anwendung dieser beiden Schutzvorrichtungen treffen können.

Überspannungsschutzgerät (SPDEin Überspannungsschutzgerät ist ein Niederspannungsgerät, das in Niederspannungsverteilungsnetzen eingesetzt wird, um kurzzeitige Überspannungen zu begrenzen und Stoßströme abzuleiten. Sein Kernbauteil ist ein Zinkoxidvaristor (Metalloxidvaristor, MOV), der eine nichtlineare Strom-Spannungs-Kennlinie aufweist. Das heißt, unterhalb seiner Schwellenspannung ist sein Widerstand sehr hoch und es fließt nahezu kein Strom. Oberhalb der Schwellenspannung sinkt sein Widerstand rapide, und es fließt ein hoher Strom. Tritt im Stromnetz eine kurzzeitige Überspannung auf, schaltet sich der Überspannungsschutz schnell ein und leitet die Überspannung gegen Erde ab, wodurch die nachfolgenden elektrischen Geräte geschützt werden.

Ein Überspannungsschutz (OVP) ist ein Gerät, das die Stromzufuhr automatisch und schnell unterbricht. Kernstück ist ein Spannungssensor, der Spannungsänderungen im Stromnetz erkennt und mit einer Steuerschaltung verbunden ist. Überschreitet die Netzspannung einen festgelegten Bereich, schaltet die Steuerschaltung die Stromzufuhr ab und schützt so die nachgeschalteten elektrischen Geräte.

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Veröffentlichungsdatum: 15. Mai 2024